Was sind meine Orientierungspunkte als Führungskraft – Wirkungsorientierung hilft weiter:
Wirkungsorientierung in der Krise ist keine Frage des “Ob”, sondern des “Wie”. Gerade in herausfordernden Zeiten ist eine konsequente Ausrichtung auf Wirkung nicht Luxus, sondern Notwendigkeit.
1. Wirkungsorientierung hilft bei der Priorisierung knapper Ressourcen – sie ermöglicht faktenbasierte Entscheidungen darüber, welche Aktivitäten fortgeführt, angepasst oder pausiert werden sollten.
2. Wirkungsorientierung stabilisiert das Vertrauen von Fördernden und Spender:innen – sie demonstriert professionelles Handeln auch unter Druck.
3. Wirkungsorientierung schützt vor strategischem Drift – sie hilft, auch in der Krise die übergeordneten Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.
4. Wirkungsorientierung muss in Krisenzeiten abgepasst, aber nicht aufgegeben werden – vereinfachte Modelle und ressourcenschonende Methoden ermöglichen Wirkungsorientierung auch mit begrenzten Mitteln.
5. Organisationen, die in Krisenzeiten an ihrer Wirkungsorientierung festhalten, gehen gestärkt aus der Krise hervor – sie kehren schneller zu voller Wirksamkeit zurück und nutzen Krisen als Chance für Innovation.
Die folgende Liste zeigt nur eine kleine Auswahl an Optionen. Setzt euch am besten im Team zusammen und überlegt, welche Möglichkeiten sich konkret bieten:
• Wirkungsmodell überprüfen und “nicht-verhandelbare” Kernelemente identifizieren.
• ein vereinfachtes Monitoring-System mit wenigen, aber aussagekräftigen Indikatoren entwickeln.
• regelmäßige, kurze Wirkungsreflexionen im Team etablieren.
• transparente über wirkungsbezogene Anpassungen kommunizieren.
Wer diese Schritte konsequent geht, wird feststellen: Wirkungsorientierung ist kein Luxus für gute Zeiten – sie ist der Kompass, der Organisationen sicher durch stürmische Gewässer führt.
Christine